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Fakten
was kann man tun...?

Es heißt doch immer, man soll das machen, was man am besten kann... was kann ich?
Schreiben, reden, mich ausdrücken und vor allem lauthals anderen mitteilen... kann mir das hier nützlich sein?
Ich weiß es nicht, aber ich will es versuchen.
Ich versuche, auch wenn ich ziemlich viel Streß habe, zuverlässiger zu werden was das hier betrifft... also die Seiten mit mehr Inhalt zu füllen, wieder mehr Sachen hier zu schreiben... aber bringt das wirklich was?
Ich denke... ja. Denn wenn es auch nur eine Person liest, eine einzige, dann hat es sich gelohnt. Vielleicht sieht dieser eine Mensch sich jetzt gründlicher um und fragt sich, wenn er in unglückliche Kinderaugen blickt, WARUM dieses Kind so einen Blick hat.
9.9.06 11:08


Natascha Kampusch

Jeder dürfte davon gehört haben; vor guten 8 Jahren wurde eine damals 10jährige in Österreich entführt, und bis auf das ein Kind sah, wie Natascha in einen Kleinbus gezerrt wurde, war nichts bekannt, ihre Spur ging verloren.
Versetzen wir uns mal in die Lage der Eltern... wie muß es sein, deinem Kind am morgen wenn es zur Schule geht, noch so etwas wie; Bis nachher dann!" zu sagen und dann kommt dein Kind nicht wieder! Du weißt nicht, ob es tot ist, was mit ihm geschieht, welcher Mensch dir dein Kind genommen hat! Was er mit deinem Kind vor hat, wie es vielleicht leiden muß.
Nun ist Natascha 18 Jahre alt, volljährig. Ihre Entwicklung hat sie in einem Verlies erlebt, weggesperrt, ohne Kontakt zu den Menschen die sie liebt und ohne andere Kinder... Was muß sie gefühlt haben, so abgeschnitten, festgehalten von diesem Menschen...?
Sie hat sich ja bislang noch nicht geäussert, ob Wolfgang Priklopil sie missbraucht hat, aber ich finde die Geschichte an sich schon so schlimm, dass sie Erwähnung finden sollte.
Die Presse stürzt sich nun auf dieses Mädchen und schlachtet die Geschichte aus. Ich versuche mir, meine Meinung selber zu bilden, unbeachtet der Giftereien der Presse...
Natasche scheint nach allem Mitleid zu empfinden, sowohl für ihren Entführer als auch für dessen Mutter. Man könnte meinen, da sie so lange bei diesem Mann gelebt hat - und er wohl auch mit ihr draußen war - sie habe sich arrangiert mit der Lage, und nach so langer Zeit ist es ihr gelungen, die Flucht anzutreten.
Was bedeutet das für die Zukunft? Sie hat keine Schule mehr besucht. Klar, sie hat viel gelesen und angeblich auch "Unterricht" von ihrem Entführer bekommmen, doch war das ein studierter Pädagoge und das gleich in allen Fächern?
Sie ist jung, sie kann nun alles machen... vorrausgesetzt, das öffentliche Interesse, wie man es so schön nennt, flaut ab. Die erste Liebe, Freundschaften, das erlernen eines Berufes... ist das überhaupt möglich?
Wie sieht die Psyche eines Mädchens aus, das so etwas erlebt hat...? Erst die Zeit wird wohl zeigen, wie es sich entwickelt... wie es sein Leben in den Griff bekommt...
9.9.06 11:22


Der Fall Kampusch immer ominöser

Die heute 18jährige hat nun mitlerweile ein großes Fernsehinterview gegeben, das auf allen Sender ausgestrahlt wurde. Täglich lesen wir in der Klatschpresse neue (angebliche) seltsame Details wie z.B. von einem Skiurlaub.
Ich denke, dass da noch so viel drüber lamentiert werden kann, letztlich kann doch keiner nachvollziehen, wie das nun wirklich ist... so lange getrennt von allen und abgeschnitten, immer nur Kontakt zu einem Menschen.
Natascha war auch auf der Beerdigung des Täters... ich weiß nicht, ich kann das irgendwie nachvollziehen. Dieser Mensch war über Jahre hinweg die einzige Bezugsperson des Mädchens, und nun hat sich alles geändert für sie.
19.9.06 09:55


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